Cedric

Fährtenarbeit

Dummyarbeit

Was ist neu?

Abstammung

Körbericht

Verpaarungen

Bildergalerie

Nachkommen

Familienfotos

Kontakt

update: 20.11.2011

DHV DM IPO-FH 2011 in Idar Oberstein

Vom 11. bis 13. November 2011 richtete der HSV Rhein-Main in Idar Oberstein die Deutsche Meisterschaft der Fährtenhunde im Deutschen Hundesportverband DHV aus.

Nun ist die DHV DM vorbei, und ich möchte an erster Stelle den Ausrichtern ein großes Lob für die gelungene Veranstaltung und die perfekte Organisation aussprechen!


Was die Fährten anbetrifft: die FH-Profis wollten wieder mal "richtig suchen" und hier konnten sie es endlich. Das das nicht alle gleichermaßen traf ist schade, aber den Ausrichtern nicht anzulasten. Auch ich muss das Losen wohl noch üben. Um so stolzer bin ich, dass es trotz alledem noch zu dieser tollen Platzierung gereicht hat!


Unsere erste Fährte war Freitag. Ein toller Saatacker, so sah es zumindest auf dem ersten Blick aus! Von der Saat ging es aber hinter einer Kuppe über einen Weg in einen Acker, von diesem auf eine dürre Wiese, am Waldrand spitz zurück, wieder auf den Acker, nach 1,5 Leinenlängen wieder spitz in die Wiese zurück, von da wieder auf die Saat. Das war anspruchsvoll, aber für eine Prüfung auf diesem Niveau absolut angemessen.


Am Samstag war das Gelände - bis auf diejenigen die morgens in Raps mussten - etwas einheitlicher. Wechselgelände war an diesem Tag die Ausnahme, und wenn dann nicht in dem Ausmaß wie am Tag zuvor.


Unser Schild stand denn auch in einer schönen Saat, aber die Fährte verlief hier nur kurz unmittelbar neben dem Weg , direkt wieder auf so eine dürre Wiese und über den Weg. Endlich wieder Saat, aber da waren mehr Steine als Halme und logischerweise endete dann der Acker, es kam wieder: dürre Wiese. Jetzt ging es auf den Wald zu, und auf die Reste eines alten Weidezaunes, ich denke noch, die werden wohl nicht, aber sie haben doch: über diese Linie (okay, der Draht war wenigstens weg) in eine Brachfläche noch ein Stück bis direkt (!) an den Waldrand (gottseidank macht sich mein Hund nichts aus Wildspuren) und dann: spitz zurück, Zaun, Wiese, Acker, Weg, Wiese bis an einen Steinhaufen und ein paar verrostete alte landwirtschaftliche Geräte (was für eine tolle Geländemarke!) und wieder spitz zurück, wieder über den Weg auf die Saat. Unmittelbar vor der vermeintlich vierten Wegüberquerung ging es dann doch auf der Saat nach links. Jetzt noch der Bogen, direkt am Waldrand vorbei, die Wildkatze hat vorsichtshalber den Rückzug angetreten und unmittelbar vor einer Schwarzdornhecke aus dem Bogen heraus nach links. Jetzt ging die Fährte auf einem ca. 50 Meter breiten Ackerstreifen zwischen Wald und der Hecke direkt auf den Wald zu. Und gerade als ich mich frage, ob es wohl noch in den Wald geht, kam der letzte Gegenstand.


Diese Fährte war eine echte Herausforderung, und obwohl ich ein echter "Querbeet-Fährter" bin: das hatte schon was.


Fazit: eine tolle Veranstaltung, und mir sind schwierige Fährten allemal lieber, als dass auf einfachem Gelände nur nach "Stilnote" selektiert wird. Schöner wäre es natürlich gewesen, es hätte alle Teilnehmer zumindest "einmal erwischt".


Ein Spruch war in diesen Tagen (leider) oft in aller Munde: "wie Sie sehen, sehen Sie nichts". Das hügelige Gelände und der teilweise extreme Nebel waren dafür verantwortlich. Trotzdem aber noch ein Bild vom Sieger Marco Dreyer bei der zweiten Sucharbeit. Die Aufnahme ist nicht aus großer Distanz sondern aus ca. 30 Metern gemacht!

   
   
   

Seitenanfang

[Der Entlebucher Deckrüde Cedric vom Tal der kleinen Dhron] [Familienfotos] [Ausbildung] [Verpaarungen] [Cedric]