Cedric

Fährtenarbeit

Dummyarbeit

Was ist neu?

Abstammung

Körbericht

Verpaarungen

Bildergalerie

Nachkommen

Familienfotos

Kontakt

update: 06.07.2008

Workingtestseminar bei Angelika Theuerkauf
22. Juni 2008

 
 

Am 22. Juni war es endlich so weit: wir nahmen am einem Workingtestseminar bei Angelika Theuerkauf teil. Leider hatte ich im Vorfeld die Erfahrung gemacht, dass es gar nicht so einfach ist, mit einem "Nicht-Retriever" einen Trainings-platz für die Dummyarbeit zu bekommen.

Um so mehr hat es mich gefreut, dass Angelika uns vorurteilsfrei aufgenommen hat und wir an diesem tollen Seminar teilnehmen konnten!

 

 

Bei der ersten Aufgabe musste der Hund eine Markierung in ca. 50 m holen. Auf dem Rückweg lag ein Verleitdummy auf dem Weg. Nachdem der Hund sein Dummy abgegeben hatte, musste der Hundeführer das Dummy holen.

Im Bild ist das Verleitdummy gut zu erkennen.

Da bei den meisten Aufgaben nur jeweils ein Hund arbeitet, gibt es zwischendurch genug Zeit um das entspannte Warten zu üben.......
 

Die sogenannte "steadyness" ist ein ganz großes Thema in der Retrieverarbeit: ruhig und entspannt warten, bis der Hund zum Arbeiten geschickt wird.

Wie man sieht: der Ced kann's!

Bei diesem Seminar haben wir das erste Mal an einen "zweier walk-up" teilgenommen.

Bei einem walk-up wird eine Streifjagd simuliert. Jeweils zwei Hunde gehen in einer Linie langsam über das Gelände. Am Waldrand stehen Schütze und Werfer. Sobald ein Schuss fällt, müssen die Gespanne stehen bleiben, die Hunde sollen sich setzen.

Aus der Line heraus werden von den Hunden dann auf Anweisung die Markierungen gearbeitet.

 
     

Wie die meisten Teilnehmer im Seminar haben Ceddi und ich ohne Leine gearbeitet.

Diese Übung erfordert einen guten Grundgehorsam.

 
     
Schütze und Werfer am Waldrand. Rechts oben am Bildrand fliegt das Dummy!  
     

Fazit: Ein tolles Seminar mit netten Leuten, vielen Retrieverrassen und das Wetter hat auch mitgespielt. Es war super interessant, die Aufgaben von Angelika waren spitze, wir haben viel gelernt! Das war bestimmt nicht unser letztes Dummyseminar in Much!

Zum Schluß hat Ceddi dann für seine Leistungen spontan den Titel "Retriever ehrenhalber" bekommen.

     

Einige Anmerkungen zur Dummyarbeit:

Wie ich oben schon geschrieben habe, ist es sehr schwer mit einem "Nicht-Retriever" einen Trainingsplatz für die Dummyarbeit zu bekommen.

Zum Teil hat dies sicher damit zu tun, dass die Hundeführer Angst vor Teilnehmern haben, die die Dummyarbeit als "lustiges Spiel mit dem Leinensäckchen" mit wenig oder schlecht erzogenen Hunden betreiben wollen. Tatsache ist: nichts bringt eine Übungsgruppe mehr durcheinander, als ein ungehorsamer, bellender oder ständig fiepender Hund.

Für jede Übungsgruppe muss der Hund einen sehr guten Grundgehorsam aufweisen und sich während des Trainings absolut ruhig verhalten (=steady sein). Selbstverständlich muss der Hund für das Dummytraining sicher und freudig apportieren, das Dummy auf direktem Weg aufnehmen und zum Hundeführer zurückbringen.

     
     

 

 

Seitenanfang

[Der Entlebucher Deckrüde Cedric vom Tal der kleinen Dhron] [Familienfotos] [Ausbildung] [Verpaarungen] [Cedric]